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urbisphere - coupling dynamic cities and climate

"urbisphere" ist ein Synergy Grant des European Research Council (ERC) mit dem Ziel, eine neue Generation von Modellen zu entwickeln, um Vorhersagen und Projektionen der Zukunft von Städten und deren Stadtklima zu ermöglichen.

urbisphere

Wachsende Städte stellen uns vor einer Reihe von Problemen in Bezug auf klimatische Bedingungen und Überlastung. Aktuelle Ansätze zur Modellierung von Städten in Klima- und Vorhersagesystemen sind statisch und daher auf den jetzigen Zustand oder vordefinierte Szenarien festgelegt. Stattdessen wird das Forschungsprojekt urbisphere die Zukunft und das Klima von Städten unter Verwendung von dynamisch gekoppelten Systemen projizieren, welche Wetter, Luftqualität, unterschiedliche Exposition und Vulnerabilität von Menschen in Städten gleichzeitig berücksichtigt. Das Forschungsprojekt wird Stadtoberflächenmodelle sowie Modelle für die Exposition und Vulnerabilität von Menschen entwickeln und verknüpfen, um Klimafolgen, Emissionen und Interventionspotenzial in Städten besser vorherzusagen. Das System wird ein Echtzeit-Stadtbeobachtungssystem verwenden, um mithilfe neuartiger Boden- und Fernerkundungstechnologie gezielte Daten bereitzustellen.

Die Professur für Umweltmeteorologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist in erster Linie für die Entwicklung neuer und dem Einsatz etablierter Beobachtungsmethoden und -layouts verantwortlich, die wesentliche Daten zur Interaktion von Städten mit dem Klimasystem liefern. Die Methoden umfassen Strahlungs-, Grenzschicht- und Flussmessungen. Diese Daten werden verwendet, um abstrakte und dennoch realistische Modelle zu entwickeln welche vorhersagen, wie Städte das lokale und globale Klimasystem verändern und wie sich das veränderte Klimasystem auf Menschen in verschiedenen Städten auf der ganzen Welt auswirkt.

Mehr Information auf der → urbisphere Projektseite (in Englisch)

Wissenschaftliche und technische Bearbeitung

Externe Kooperationspartner

Weitere Partner

  • Deutscher Wetterdienst (DWD)
  • Met Office
  • Météo France
  • TU Berlin
  • Institut Pierre Simon Laplace (IPSL)